Kaxgar (China) – Irkeshtam (Grenzübergang nach Kirgisistan) – (mit Blick auf Pik Lenina, 7.134 Meter hoch) – Osch (Kirgisistan) – Far’gona (Uzbekistan) – Kokand – Tashkent – Samarkand – Bukhara – Xiva – Dasoguz (Turkmenistan) – Köneurgenech – Derweze – Asgabat – Mashhad (Iran) – Ferdows – Tabas – Yazd – Isfahan – Teheran

Der Start der Reise in Kaxgar (China) kann im Rahmen Kartendarstellung leider nicht angezeigt werden.

Große historische Seidenstraße

Historisch und nun in der Neuzeit wurden über die Seidenstraßen auf Land und zu Wasser Handel und Austausch betrieben zwischen Asien, dem Orient und dem westlichen Europa (Okzident). Die ca. 8.000 km langen Wege zu Land sollen uns hier nur interessieren und stellen in der Historie einen mühsamen, gefahrvollen und monatelangen Reiseweg da, den Marco Polo 1271 wohl erstmalig von West (Venedig) nach Ost beschritt und der in der heutigen Zeit in gut 11 Stunden mit dem Flugzeug zurück gelegt werden kann.

Reisende mit Asien- und Orientkenntnissen erahnen die Großtat einer historischen Bewältigung dieser Riesenstrecke, wo damals eigentlich nur Karawanen auf zum Teil unbefestigten Wegen entlang zogen. Sogar das östliche Europa, auch der westliche Okzident, waren eine Gefahrenquelle und nur in großen Handelsstädten wie Venedig konnte von einigermaßen geordneten Lebensverhältnissen gesprochen werden.

China als Ausgangspunkt der Seidenstraße erlebte mit dem Einfall der Mongolen und anschließender ca. 100 jähriger Unterwerfung und Verwaltung durch eben diese, danach eine Blütezeit, was Anlass gab, das aus dem fernen Osten die Produkte der weit und hoch entwickelten chinesischen Wirtschaft und Kultur im alten Europa begehrt wurden und somit – da der Seeweg ohne Suezkanal sehr lang war –  man mühevoll ganze Karawansereien auf die Beine stellte, die entweder ankamen oder unterwegs umkamen.

Durch den Fall der Sowjetunion ab 1991, der angestrebten Öffnung des fernöstlichen asiatischen und des zentralasiatischen Marktes in den letzten fast 30 Jahren, haben wir es hier mit einer Wiedergeburt an ökonomischer Handelsintensität im höchsten Maße zu tun. Jedes noch so kleine und bisher armes und unterentwickeltes Land ergreift die Hand des großen chinesischen Reiches, dass als globaler Riesenplayer seit Jahren die Initiative ergriffen hat und mit Riesenressourcen und enormen Kapitalaufwand sowohl die Historische Seidenstraße zu Land als auch zu Wasser  als „Belt and Road Initiative“ neu zu kreieren und mit fast Billiarden Investitionen  hier federführend voranzuschreiten.

Die USA Außenministerin Clinton hatte das bereits 2011 unter Obama erkannt, konnte sich aber nicht durchsetzen und das heutige China unter Xi Jinping hat seit 2013 mit seiner Rede in Kasachstan nun die Initiative ergriffen und seitdem haben wir rasante Veränderungen an Land wie auch auf dem Seeweg.

Nachstehend werden zwei Reisen entlang der historischen und heutigen Seidenstraße angeboten, die ausgehend von China, über Kirgisistan/grenznah Tadschikistan, Uzbekistan, Turkmenistan, bis zum Iran nach Teheran, die damalige Hochkultur, besonders in Samarkand und Bukhara, aber auch das  heutige Iran zeigen und wieweit hier neue ökonomische Player auf dem Markt drängen, die alle eine Scheibe des Wohlstandes im derzeitigen Okzident mit für sich abschneiden wollen.

Wer die aktuellen Wirtschaftsnachrichten aufmerksam verfolgt, weiß, was sich derzeit  in den gerade genannten Staaten abspielt und wie weit diese Staaten das oberste Ziel, Rückstand aufzuholen, Verkehrsanbindungen zeitgerecht zu entwickeln, ihre Ressourcen für einen gewissen   Wohlstand anzuwenden und was hier vornehmlich interessiert; sich den modernen Erfordernissen des Tourismusses zu öffnen und diese zum Teil atemberaubenden Natur- und Kulturschätze einer breiteren Nachfrage anzubieten.

Unsere Hauptreiseleiterin, Frau Gulzada Koshokeeva, hat tüchtig recherchiert und geplant, damit für die Kleine Seidenstraße in Kirgisistan und Uzbekistan ein durchdachtes Reisekonzept und für die Große Seidenstraße  von China über Kirgisistan/Tadschikistan, weiter nach Uzbekistan, Turkmenistan und schließlich der Iran ein Reise technischer Leckerbissen entstanden ist, die unter ihrer Obhut und Begleitung das Sahnehäubchen derzeit auf diesem Gebiet ist.

Frau Koshokeeva arbeitet die Empfehlungen des deutschen Außenministeriums jederzeit mit ein, damit eben garantiert ist, dass bei politischen Entwicklungen in die falsche Richtung sofort korrigiert wird und es immer sicher gestellt ist, dass vor Ort Sofortmaßnahmen anlaufen, die sicher stellen, dass der Reisende unbeschadet in sein Heimatland zurückgeleitet wird.

Aus dem jeweiligen Reisetagebuch wird ersichtlich, dass auch am heutigen Tag vorsichtiges Agieren und Verhalten in vielen zentralasiatischen Ländern angebracht sind, damit der (zu Recht neugierige) Tourist in eine Sicherheit Balance verbleibt und nicht die Grenzen des aktuellen Status sprengt.

Wer nachts z. B. in  der Stadt Osch in Kirgisistan alleine und gegen die Anweisung des Guide  in eine „Opiumhöhle“ geht, der könnte und muss wohl mit einem Übergriff rechnen, was bei exakter Befolgung der Regie des Guides absolut nicht der Fall sein wird. Vor solchen Unachtsamkeiten wird an dieser Stelle bereits ausdrücklich gewarnt. Aber das Gleiche können Sie auch in Manhattan/USA erleben.

Das folgende Reisetagebuch und die Leistungsübersicht, dass die Reise genau skizziert, gibt Hinweise auf Land und Menschen, deren Lebensgewohnheiten, Kultur und deren Eigenheiten. Sie werden sehr nahe am Geschehen vor Ort teilnehmen und nachstehend noch einmal in Kurzform und die enorme Bedeutung der derzeitigen

 

Seidenstraße mit der Nennung von nur einigen wenigen aktuellen Großprojekten:

 

Bayannur, der Zug soll die 8352 Kilometer lange Reise in die iranische Hauptstadt Teheran demnach in 15 Tagen zurücklegen, eine Zeitersparnis von mindestens 20 Tagen im Vergleich zum Seeweg.

Nach dem Ende der Sanktionen gegen Teheran hatten China und der Iran vor zwei Jahren vereinbart, den wechselseitigen Handel beider Länder in den kommenden zehn Jahren auf 600 Milliarden Dollar (ca. 500 Mrd. Euro) mehr als zu verzehnfachen. Für Peking ist die Vernetzung mit dem Iran ein wichtiger Bestandteil seiner Neuen Seidenstraße, ein gewaltiges Infrastrukturprojekt, in dessen Zuge neue Wirtschaftskorridore von China nach Europa und Afrika entstehen sollen.

Khorgos, auch Stadt des „Trockenhafens“ genannt. Lage: China/grenznah zu Kasachstan, neuer Verkehrsknotenpunkt und internationaler Güterumschlagplatz  – ein Port vergleichbar wie Rotterdam, nur auf dem Land mit der Schiene. In 16 Tagen – statt 45 Tage auf dem Seeweg – sind die Güter in Deutschland.

Peking und  Shanghai, riesiger Containertransport via Kasachstan, via Moskau nach Westeuropa, ebenfalls per Bahn und wesentlich verkürzter Reisezeit der Container.

Pakistan Wüste Thar, Bau eines großen Kohlekraftwerkssektors.

Pattaya Thailand, Gründung des EEC, der Eastern Economic Corridor, der Gründung von Städten, Autobahnen, Flughafen und Häfen. Der chinesische Hochgeschwindigkeitszug realisiert die Anbindung an die Hauptstadt Bangkok. Chip- und Automobilfabriken sind hier geplant. Sogar Airbus plant hier demnächst die Wartung seiner Flugzeuge.

72 Länder insgesamt haben sich dem chinesischen Großvorhaben: One Belt and One Road angeschlossen.

Seidenstraße der Meere: Dass der griechische Hafen Piräus mittlerweile ein „chinesischer“ Hafen ist, ist wohl bekannt.

China will die halbe Welt miteinander verbinden und wirtschaftlich entwickeln: Dabei von Burma bis hoch in die Mongolei und von den Fidschis Inseln bis nach Afrika!

Tour Zusammenfassung

Reisekategorie: Auf den Spuren der „ Großen Historischen Seidenstraße“ in Kirgisistan, Uzbekistan, Turkmenistan und Iran bis Teheran

 

Gesamtdauer: 23 Tage                                                                                    

Ausgangspunkt: Kaxgar/Nordwestchina über die Grenze zu Irkestham/Kirgisistan

Endpunkt: Teheran /Iran

Reisezeit: Von Juni bis Mitte Oktober

Highlights: Osch, Kokand, Tashkent, Samarkand, Bukhara, Isfahan, Teheran

In 23 Tagen reisen wir durch die vier Kernländer: Kirgisistan, Uzbekistan, Turkmenistan, Iran – Wir entdecken die „Historische Seidenstraße“ mit den markanten Traumstädten Osch, (ca. 3.000 ! Jahre alte bedeutungsvolle Stadt in Zentralasien), Samarkand, Bukhara, Isfahan, Teheran, dazu unvergleichliche Landschaften, Seen und Gebirgszüge in Kirgisistan, Steppen und wüstenähnlichen Ebenen in Uzbekistan.

Es ist ein Gebiet, das mit vielen Sehenswürdigkeiten und durch Begegnungen mit Mensch und Kultur Einblicke in die heutige Moderne, aber auch in die faszinierende Welt von Traumstädten aus „Tausend und einer Nacht“ bieten kann.

Dazu werden Sie von Einheimischen geführt, die im Wechselbad der alten und traditionsreichen kirgisischen, uzbekischen, turkmenischen und iranischen Kultur zur heutigen Moderne sowohl in Bischkek und Taschkent wie auch in Teheran zu unserem „jungen“ Europa steht.

Als Reisender erleben Sie Komfort wie auch Jurtenübernachtungen. Sie können dort das Quellwasser zur Morgentoilette benutzen! Sie bewegen sich auf Autobahnen wie auf Schotterpisten und sind immer hautnah an der heutigen Kultur ihres jeweiligen Gastlandes dran.

Reiseroute

Kaxgar (China) – Irkeshtam (Grenzübergang nach Kirgisistan)(mit Blick auf ->) Pik Lenina (7.134 Meter hoch) – Osch (Kirgisistan) –  Far’gona (Uzbekistan) – Kokand – Tashkent – Samarkand – Bukhara – Xiva – Dasoguz (Turkmenistan) – Köneurgenech Derweze  –  Asgabat – Mashhad (Iran) – Ferdows – Tabas – Yazd – Isfahan – Teheran

Reisetagebuch

1. Tag Kaxgar – Irkeshtam – Pik Lenina. Sie kommen zeitig am Tag, über Kaxgar kommend, an der chinesischen/kirgisischen Grenze mit Übergang bei Irkestham an (dort werden Sie vom deutsch sprechenden Guide direkt erwartet) und erleben den 1.500 Jahre alten Ort, den die Händler bereits damals benutzt haben. Der Guide erzählt Ihnen viele Fakten über diese lange Zeit. Dabei tauchen Sie erstmalig in das alte Nomadenleben mit großer Tradition ein. Abendessen und Übernachtung im Basislager in ca. 3.600 Meter Höhe.

2. Tag Pik Lenina. Unglaubliche Aussicht vom zweithöchsten Berg Kirgisistans, dem Pik Lenin mit 7.134 Meter Höhe. Der Tag ist zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung erneut im Basislager in ca. 3.600 Meter Höhe.

3. Tag Pik Lenina – Osch. Die ca. 280 km lange Fahrt zur alten Stadt Osch führt über eine beeindruckende Gebirgslandschaft, hohe

Pässe – der Pass Taldik liegt auf 3.615 Meter Höhe – tiefe und gigantische, atemberaubende Schluchten. Kirgisistan besteht zu 95 % aus Bergen! Der Reisende erlebt Nomaden in völlig abgeschlossene Regionen und erfährt etwas über ihre traditionsreiche Kultur. Mittags erreichen wir die Stadt Osch. Die alte Kulturstadt und Brennpunkt der Seidenstraße ist u. a. auch als zweitgrößte Stadt in Kirgisistan mit als eine der größten Opiumumschlagsplätze Zentralasiens verschrien.

Osch liegt am Ostrand des Ferganatals, dazu südlich in Kigisistan. Die Stadt zählt ca. 260.000 Einwohner, gilt als zweite Hauptstadt Kirgisistan und wird bis zu 3.000 Jahre alt geschätzt und von den verschiedenen Ethnien: Kirgisen, Usbeken, Russen sowie anderen Minderheitsethnien bewohnt. Der große Markt der Stadt war schon in alter Zeit einer der größten Märkte entlang der Seidenstraße; sein heutiger Name: „Großer Seidenstraßen Bazar“, erinnert an seine historische Bedeutung. Osch gilt nach internationaler Einschätzung der UNO als einer der Hauptumschlagsplätze für Drogen in Asien. Als Grund hierfür wird seine Lage an der Handelsroute zwischen Tadschikistan und Kasachstan genannt. Eine herausragende Sehenswürdigkeit ist der Suleiman-Berg. Babur, der Nachkomme Timurs und Begründer der indischen Moguldynastie, kam im nahegelegenen Andijon im heute usbekischen Teil des Ferghanatals zur Welt, und brach von dort zur Eroberung Indiens auf. Er soll lange auf einem steilen Felsen, dem Suleiman-Berg, in Osch gesessen und sein Schicksal überdacht haben, ehe er zu dem Schluss kam, dass das Ferghanatal für seinen Ehrgeiz und seine Träume zu beengend war. Der Suleiman-Berg ist ein wichtiger Ort für muslimische Pilger und Beerdigungen und ein beliebtes Ausflugsziel. Er wurde am 29. Juni 2009 als erster kirgisischer Ort in die Liste der Unesco Welterbestätten aufgenommen. Manche Forscher sehen im Suleiman-Berg den „Steinernen Turm“, den Historiker der Antike als die Mitte der Seidenstraße bezeichnete, die damals die Handelsroute über Land zwischen Asien und Europa bedeutete. Plätze wie die dreistöckige Jurte, Zarin Kurmajan Datka als eine der ersten weiblichen Herrscherinnen von Kigisistan, das ethnologische Museum sowie der Berg des Propheten Salomons (der gleiche Mann in der christlichen Religion) werden besucht. In den Suleiman-Berg wurde der „Nationale Historische und Archäologische Museums-Komplex Suleiman“ gebaut, in dem eine Sammlung historischer, geologischer und archäologischer Fundstücke sowie Informationen zur lokalen Flora und Fauna zu finden sind.

Übernachtung im Hotel Classic.

4. Tag Osch – Andischan – Fergana. Nach dem Frühstück fahren wir sofort zur kirgisischen uzbekischen Grenze bei Andijan. Hier Stadtrundfahrt, Mittagsessen und Barzar Besuch. Danach Weiterfahrt nach Fergana.

Abendessen und Übernachtung im Hotel.

5. Tag Fergana – Margilan – Rishtan – Kokand – Taschkent. Abfahrt nach Taschkent über Margilin mit Besuch der einzigen Seidenfabrik des Landes. Dazu die Kunst der Atlas- und Adrasstoffe, Seidenteppiche. Weiter nach Rishtan zu den bekannten Keramikern. Danach weiter zur Stadt Kokand. Dort Mittagessen und Besichtigungen u.a. des Khoudajarkhan Palastes, dem königlichen Friedhof, die Freitagsmoschee. Kokand war im 1800 Jahrhundert sehr wohlhabend. Die Blütezeit mit der nahen Verbindung nach China bewirkten einen prosperierenden Handel. Mit dem Zug geht es in gut vier Stunden weiter nach Taschkent.

Hotelübernachtung.

6. Tag Tashkent – Samarkand. Stadtbesichtigung mit dem Tschorsu Markt, dem Xasti Iman Komplex in der Altstadt, Medese Barakhan, Mausoleum Kaffal Schaschi, alte Bibliothek in der Medrese mit wertvollen islamischen Büchern, dem Koran aus dem siebten Jahrhundert aus einer Hirschhaut (!). Nachmittags der Unabhängigkeitsplatz. Abends in gut 2 Stunden mit dem TGV Schnellzug nach Samarkand.

Übernachtung im Hotel.

7. Tag Samarkand. Die Stadt hat ca. 350.000 Einwohner und war ein bedeutender Platz in der Historischen Seidenstraße. Diese traditionsreiche und fast sagenhaft prächtige Stadt in Uzbeskistan wurde ca. 750 Jahre vor Chr. als Oasenstadt erstmalig erwähnt. Durch seinen ausgeprägten Handel, seiner ausgezeichneten Lage in der Seidenstraße, die Einbindung der nördlichen und östlichen Gebiete in den florierenden Handel kam Samarkand zu bedeutenden Wohlstand bis hin Reichtum. Alexander der Große eroberte 329 v. Chr. die unter dem Namen Marakanda bekannte Stadt. Erst ca. 710 n. Chr. Kam die Stadt voll unter die moslemische Kontrolle. Danach wurde sie zu einem geistigen Mittelpunkt des Islams im Osten ausgebaut. 1220 wurde sie durch die Truppen Dschingis Khan erobert und völlig zerstört. Die Stadt wurde wieder unter dem Namen Samarqand, ca. 1 km südwestlich, neu aufgebaut Ein kriegerischer Mongolenherrscher machte die Stadt 1369 zur Hauptstadt seines Großreiches und siedelt hier damals beachtliche ca, 150.000 Menschen an. Die Stadt erblühte und festigte ihren Ruf. Sie galt damals als eine der schönsten und bedeutendsten Kapitalen ihrer Zeit. Um 1500 wurde die Stadt erneut erobert und zur Provinzhauptstadt des Khanats Bukhara gemacht. Eine ausgedehnte und intensive Stadtbesichtigung findet am ganzen 17. Tag der Reise statt. Hier wird wegen der Fülle an Sehenswürdigkeiten einmal deren einzelne Nennung ausgelassen. Neben Bukhara ist es die zweite Königsstadt auf der Reise.

Übernachtung in Samarkand.

8. und 9. Tag Samarkand – Bukhara. In knapp 2 Stunden werden die ca 300 km nach Bukhara wiederum im Zug zurückgelegt. Die Stadt liegt wiederum an einen der vielen alten Armen der Historischen Seidenstraße, hat heute ca. 250.000 Einwohner und gilt weiterhin als eine der bedeutungsvollsten Handels- und Industriezentren Uzbekistans und damit Zentralasiens. Die meisten Einwohner der Stadt sind Tadschiken und sprechen ihre Muttersprache Tadschikisch, eine Form des Persischen. Die Ursprünge dieser neben Samarkand bedeutungsvollsten Stadt gehen vermutlich auf das alte Persien und griechisch/baktrischer Zeit nach Alexander dem Großen zurück. Einige Jahrhunderte vor der Etablierung der islamischen Herrschaft war Buxoro (Bukhara) auf dem absoluten Höhepunkt der ökonomischen und kulturellen Macht. Man „schwamm“ förmlich im Reichtum!Mit den vielen Angriffen der Muslime ab ca. 670 bis ca. 900 n. Chr. wurde die Stadt islamisch geprägt. Um das Jahr 1.000 verloren die persischen Samaniden mit ihrem geistigen Zentrum in Bukhara an die Türken die Herrschaft über diese bedeutende Stadt. Ökonomisch ging es ab da bergab, aber div. weitere kulturelle Baudenkmäler wie das Kalon-Minarett oder die Mag’oki-Attori-Moschee kamen hinzu sowie die sehr lange Herrschaft von Arslan Khan über fast 28 Jahre gab der Stadt einen gewissen Wohlstand zurück. 1220 eroberte der Mongole Dschingis Khan die Stadt und zerstörte sie vollständig.

Die Bewohner versuchten die Stadt wieder aufzubauen aber die Mongolen wüteten weiter. 1238 kam es zum populärem Tarabi Aufstand und 1270 wiederum unter den Mongolen zur erneuten schweren Zerstörung mit damals unvorstellbaren Zehntausenden von Toten. Bukhara lag in der Mongolenzeit am „Boden“.

Die neue und jetzt zu besichtigende Blütezeit kam erst ab dem 16. bis 17. Jahrhundert. Die Stadt wuchs und blühte damals auf, sie wurde zur wichtigsten Stadt in ganz Zentralasien. Abdullah II Khan erstellte große und wichtige Baudenkmäler, die das heutige Stadtbild so großartig bestimmen. Mit der russischen Eroberung Mittelasiens verlor auch Bukhara seine Bedeutung. Ab September 1991 wurde Uzbekistan ein unabhängiger Staat und Bukhara dient nun herausragend dem internationalen Tourismus. Wie bei Samarkand wird hier verzichtet, die herausragenden Baudenkmäler Bukharas einzeln zu benennen. Bukhara ist eine weitere Topadresse auf dieser Reise.

Übernachtung im Hotel.

10. Tag Buchara – Chiwa. Frühstück. Fahrt nach Chiwa (450 km). Die Straße führt durch die Kisilkumwüste mit seinen Sanddünen,bunte, eintönige, wilde Flora und Fauna weiter. Mittagessen in einem Teehaus – Tschaykhana. Ankunft in Chiva am späten Nachmittag und Transfer zum Hotel. Abendessen.

Übernachtung im Hotel.

11. Tag Chiwa. Start zu einer ausgedehnten Stadtbesichtigung. Die Stadt zwischen Europa und Asien gelegen hat durch seine Lage eine gewisse Bedeutung erlangt. Das Stadtbild von Chiwa, Ichan Qalʼа als Altstadt von Chiwa, wurde von der Unesco als Weltkulturerbestätte aufgenommen. Chiwa war schon im Altertum als Raststätte für Karawanen bekannt. Sie war bereits damals von einer großen Mauer umgeben. Im 10. Jahrhundert war Chiwa als Karawanentreffpunkt ein vielbesuchter Umschlagplatz von und nach Persien. Wiederum zerstörte Dschingis Khan 1220 die Stadt fast vollständig. Nochmals eroberten Mongolen um 1388 die Stadt. Danach kam eine jahrhundertelange Besetzung durch die Perser. Erst 1873 wurde es ein russisches Protektorat. Die verschiedenen Zeitepochen hinterließen bis heute alle ihre kulturellen Abdrücke. Man muss wieder viele islamische Baudenkmäler und Minarette sowie Moscheen benennen, um dem Ruf der wunderschönen Stadt gerecht zu werden. Schlagworte wie: Kurzes Minarett, Kalta Minar, Medres Muhammed Aminhan, der Sitz vom ehemalihgen Khans KunyaArk, Medrese Muhammed Rahimhan, der Komplex Pahlavan Mahmud, Minarett Islamkhodja Freitagsmoschee, der Tasch Hali Palast mit Harem, usw., alles das wartet auf Sie.

Übernachtung im Hotel.

12. Tag Chiwa – Dachoguz – Kunya Urgench – Derweze (Darvaza). Weiter geht es zur uzbekischen und turkmenischen Grenze nach Dachoguz. Die Grenze liegt hinter Shovot. Weiter geht es mit der Fahrt nach Kuya Urgench. Hier besuchen wir das Mausoleum von Najmidin Kubro mit seinem historischen Park. Weiter die Fahrt nach Darvaza Gas Krater. Große Wüstenabschnitte der Karakum Wüste mit seiner Flora und Fauna begleiten uns stundenlang.

Abendessen im Picknick Stil und Zelt mit Schlafsack.

13. Tag Darwaza – Asgabat. Weiter geht die Fahrt ca. 260 km süwestwärts durch Wüste und Steppe durch das Dorf Yerbent. In Asgabat Ankunft im Hotel, Mittagessen sowie feiner Dusche! Ca. 60 km westlich von Asgabat Besichtigung der bekannten Bakhaden Höhle mit dem unterirdischen See Koy Ata. Man schätzt die heilende Wirkung des Wassers mehr als die Schönheit der Höhle.

Hotel.

14. Tag Asgabat. Große Stadttour durch die turkmenische Hauptstadt mit heute ca. 860.000 Einwohnern. Besuch der alten und neuen Metropole. Die Stadt liegt in einer Oase der Wüste Karakum am Fuß des Kopet-Dag Gebirges nahe an der Grenze zu Iran. Die Stadt ist heute ein bedeutender Industriestandort sowie ein Kulturzentrum mit Universität, Hochschulen Theater und Museen. Sie liegt am Karakumkanal und hat einen internationalen Flughafen.

Hotel.

15. Tag Asbagat – Howdan-Bajgiran/Grenze zu Iran – Mashhad. Heute fahren wir ca. 290 km über die turkmenisch-iranische Gr

enze bei Bajgiran nach Mashad in Richtung Süden in den Iran. Ab Grenzübergang ein neuer iranischer Guide. Am Nachmittag nach dem Mittagessen noch ein Besuch des Mausoleums vom Iman Reza falls es möglich ist. Dann der Besuch der Goharschad Moschee (allerdings nur von draußen) vom VIII Iman. Sehr wichtige Stelle bei den Pilgern.

Übernachtung Hotel.

16. Tag Mashhad – Ausflug nach Neyshabur – Mashhad. Einen ca. 130 km Tagesausflug nach Nyshabur mit Besichtigung der Grabmäler von Omar Khayam. Weiter Besuch des Grabmals von Farid al Din Attar, Mystiker und Hagiograph mit bedeutendem Einfluss auf die iranische Literatur und dem Sufismus (Sammelbezeichnung für Strömungen im Islam, die asketische Tendenzen und eine spirituelle Orientierung aufweisen, die oft mit dem Wort Mystik bezeichnet wird).

Hotel in Mashhad.

17. Tag Mashhad – Ferdows. Heute fahren wir ca. 360 km südwestwärts nach Ferdows. Dabei besuchen wir die Altstadt von Toun, die Olia Moschee, das Kheyruz Badehaus und ein anthropologisches Museum. Weiter wird die Unesco Weltkulturerbestätte Qanat aladeh sowie Baghestan besichtigt.

Hotel.

18. Tag Ferdows – Tabas. An diesem Tag fahren wir nur 215 km nach Tabas. Unterwegs Besichtigung des wunderschönen Dorfes Isfahak. Vorbei an den Goschan Gärten, danach Ali Brunne.

Hotel.

19. Tag Tabas – Yazd. Und wieder sind es 360 km bis zu unserem „Hotelbett“ in Yazd! Bleiben Sie weiter bei Kräften und genau so neugierig wie bisher. Der Guide bedankt sich bereits im Vorweg für die vielen klugen Fragen, die so eine Gewalttour hervorrufen. Wie immer zeitig am Morgen der Aufbruch, damit der Dowlat abad Garten und anschließend am Nachmittag der Komplex Amirchaghmaq besucht werden kann.
20. Tag Yazd – Isfahan. Erneut 323 km bis zur nächsten Traumstadt Isfahan. Am Morgen noch eine Halbtagstour durch Yazd mit der Besichtigung des bekannten feuerroten zoroastrischen Feuertempels – unglaublich !!! – der ehemaligen Freitagsmoschee mit den umwerfenden wunderschönen Fliesenverzierungen der muzaffaridischen Epoche.

Hotel in Isfahan.

21. Tag Isfahan. Wieder ein absoluter iranischer, persischer Leckerbissen. Bevor wir uns der Hauptstadt des Iran, Teheran, der Stadt „Tausend und einer Nacht“, am nächsten Tag nähern, hier bereits die Einstimmung darauf. Isfahan bzw. Esfahan (persisch) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Iran mit rund fast 2 Millionen Einwohnern. Seine Glanzzeit erlebte Isfahan unter der Dynastie der Safawiden (1501–1722), die Isfahan 1598 zu ihrer Hauptstadt machten und durch zahlreiche Prachtbauten und Gartenanlagen die Stadt zum absoluten Glänzen brachten. „Isfahan ist die Hälfte der Welt“ sagt ein persisches Sprichwort. Wie wahr! Der ganze Tagesausflug beschäftigt sich mit diesem Kleinod an kultureller und baulicher Schönheit. Wir sind ja schon einiges aus Samarkand und Bukhara gewohnt, aber diese Pracht hier in Isfahan und morgen in Teheran ist nicht zu überbieten. Wegen der Vielzahl an hervorragenden Baudenkmäler wird hier von einer Einzelnennung abgesehen.

Hotel in Isfahan.

22. plus 23. Tag Isfahan – Teheran. Ca. 450 km über Kashan auf der Autobahn geht es heute nach Teheran, der Hauptstadt des Iran und klassischer Metropole des uralten persischen Reiches. Das engere Stadtgebiet hat fast 9 Millionen Einwohner, die erweiterte Metropolregion mindestens 15 Millionen, man spricht sogar von über 20 Millionen Einwohnern, wie bei den großen chinesischen Metropolen. Als Industrie- und Handelsstadt mit Universitäten, Hochschulen, Bibliotheken und Museen ist Teheran ein bedeutendes Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturzentrum sowie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Landes. Die Stadt liegt auf einer Höhe von fast 1.200 Metern im iranischen Hochland, südlich des Kaspischen Meeres und des Elburs-Gebirges. Ca. 70 km nordöstlich befindet sich der 5.600 Meter hohe Vulkan Damawand, zugleich höchster Berg im Iran. Zum Kaspischen Meer trennt ein fast 4.000 Meter hoher Berg die Sichtachse. Man kann mit einer Seilbahn hochfahren. Teheran hat eine Hanglage, nach Süden liegt die Stadt nur 1.000 Meter hoch, in der Mitte ca. 1.200 und im Norden 1.700 Meter hoch. Die Stadt gleicht Berlin in ihrer flächenmäßigen Ausdehnung. Die umliegenden Gebirge versorgen die Stadt reichlich mit Wasser. Verschiedene Talsperren regulieren den Wasserdurchlauf und in der Stadt selber verlaufen viele Kanäle, die das Wasser aus den Bergen verteilen. Teheran hatte zig Erdbeben, alle auf der Richterskala größer 7, zu verzeichnen. Alle 150 Jahre kommt im Durchschnitt ein so starkes Erdbeben. Das letzte Erdbeben war vor über 150 Jahren, genau im Jahre 1815! Teheran hat sich erst relativ spät entwickelt. Zum Teil hauste man vor 500 bis 1.000 Jahren noch in Berghöhlen. Vor hundert Jahren hatte man gerade mal 200.000 Einwohner und erst seit 1950 geht die Bevölkerungszahl fast senkrecht in die Höhe. Teheran ist durch die Konferenz von 1943 mit Stalin, Churchill und Roosevelt uns Deutschen sehr gut bekannt. Auch der Schah mit seiner Farah Diba lieferte Gazetten-Schlagzeilen. Nun herrschen die Ayatollahs und das alte Perserreich wird wieder mit jetzt fast 83 Millionen Einwohnern ein Global Player, ob das einem Trump passt oder auch nicht! Die Sehenswürdigkeiten Teherans werden auch hier wegen ihrer Vielzahl nicht einzeln aufgezählt. Übernachtungen im Hotel in Teheran. Verschiedene Fotos vom sagenhaften Reichtum der Kulturstätte Teheran finden Sie hier. Dazu können Sie sich hervorragendes Bildmaterial im Netz herunter laden. Überwältigend das Reich aus „Tausend und einer Nacht“! Dazu als Vielgereister: Erst die persönliche Inaugenscheinnahme eröffnet dem Betrachter alle Facetten dieses unbeschreiblichen Reichtums.

Übernachtung im Teheran Hotel.

24. Tag Teheran. Transfer zum internationalen Flughafen und Flug zurück nach Europa.

Leistungsübersicht

Im Preis enthalten:

Pik Lenina — Camp

Osch — Sunrise (3*) oder Classic (4*)

Fergana — Club 777 (3*) oder Asia Fergana (4*)

Samarkand — Konstatin (3*) oder Asia Samarkand (4*)

Bukhara Emir (3*) oder Asia Bukhara (4*)

Chiva Orient Star Khiva (3*) oder Malika (3*)

Darwaza Camp

Ashgabat Ak Altyn (3*) oder Grand Turkmen (4*)

Mashhad Monje (3*) oder Atrak (4*)

Ferdous Emad Nazam (3*)

Tabas Narenjestan (3*)

Yazd Fazeli (3*) oder Bagmoschir (4*)

Isfahan Tourist (3*) oder Piroozi (4*)

Teheran IKA Flughafen Ibis (4*)

In Kirgisistan:

Deutschsprachige Reiseleitung

Transport mit Klimaanlage

Alle Eintrittsgebühren

Vollpension

In Uzbekistan:

Deutschsprachige Reiseleitung

Transport mit Klimaanlage

Alle Eintrittsgebühren

Vollpension

Die Züge Tasch- Samark. und Samark. – Bukh.

In Turkmenistan:

Deutschsprachige Reiseleitung, Escort Englisch

Transport 4 WD Auto/Bus

Unterkunft in Doppel- und Twin Zimmern

Alle Eintrittsgebühren

Vollpension

1,5 Liter Wasser /Tag

Visa Unterstützung durch Einladungsschreiben

Zeltaufenthalt (Matraze + Schlafsack, Kissen, Klapptisch, Stuhl, Kochutensilien, usw.)

Im Iran:

Professionelle Reiseleitung in der Sprache Ihrer Wahl

Transport mit modernen Reisebussen und alle Transfers zum und vom Hotel

Alle Eintrittsgelder, Gebühren, usw.,

Mittagssnack  inkl. Trinkwasser

Vollpension

Visanummer

Nicht im Preis enthalten:

In Kirgisistan:

Internationale Flüge

Einzelzimmerzuschlag

Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung werden dringend empfohlen. Der Impfstatus ist in        Europa  bei Ihrem Arzt nachzufragen.

Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Früh Chek-in

In Uzbekistan:

Internationale Flüge

Einzelzimmerzuschlag

Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung werden dringend empfohlen. Der Impfstatus ist in        Europa  bei Ihrem Arzt nachzufragen.

Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Einzelzimmerzuschlag

Früh Chek-in

Visa und Visaunterstützung

In Turkmenistan:

Internationale Flüge

Einzelzimmerzuschlag

Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung werden dringend empfohlen. Der Impfstatus ist in        Europa  bei Ihrem Arzt nachzufragen.

Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Früh Chek-in

Visa und Visaunterstützung

Im Iran:

Internationale Flüge

Einzelzimmerzuschlag

Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung werden dringend empfohlen. Der Impfstatus ist in Europa bei Ihrem Arzt nachzufragen.

Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Früh Chek-in

Visa und Visaunterstützung

Hinweis für den Iran:

  • Es besteht die Möglichkeit, dass die Reiseroute wechselt. (Begründungen dafür sind zu späte Ankunft, Bevorzugung ihres Reiseführers, Offizielle oder inoffizielle Feiertage.)
  • Das Kronjuwelen Museum hat samstags, sonntags, montags und dienstags von 14:00 – 16:00 Uhr geöffnet.
  • Hotels können mit ähnlichen Hotels der gleichen Kategorie ersetzt werden.

Reisepreis

Reisepreis ab 6.000 €/Person, bei 2 Personen